Projekt

Projekt: "Kind & Kegel" ...

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Unser Ziel ist es, in Ruhland ein Familienzentrum aufzubauen.

Grundgedanken & Ausganglage

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Kinder brauchen so vieles, um sich auf ihre Weise gut entwickeln zu können! - Doch das Hilfreichste für ihr Gedeihen ist ein Ort, ein Umfeld, wo sie gemocht, verstanden, beschützt, versorgt sowie mit konstruktiven Werten gefördert und ausgerichtet werden. Und dieser Ort ist in den ersten (und prägendsten!) Lebensjahren die Familie. – Geleitet und gestaltet durch die Eltern.

 

Doch das Bild und die Zusammensetzung der Familien hat sich in den vergangenen Jahrzenten gewandelt: Neben der «klassischen Form» sind andere - wie Patchwork, Alleinerziehende oder Ersatzfamilien - vermehrt dazu gekommen. Allen gemeinsam ist jedoch die grosse und nachhaltige Wirkung auf die Entwicklung ihrer Kinder – als Individuen, wie auch als künftige Träger und Mitgestalter aller Gemeinschaften, in der sie leben werden: In Familien, Kommunen, Arbeit, Freizeit… Aufgrund dessen beeinflusst alles, was in einer Familie geschieht oder nicht geschieht, nicht nur den Lebensweg der Einzelnen, sondern immer auch das Sein und die Entwicklung aller Gemeinschaften, in der er/sie sich künftig bewegt.

 

Unsere Welt ist voller Möglichkeiten und Angebote: Schnell, immens und fast grenzenlos. Wer darin lebt, braucht ein grosses Mass an Unterscheidungs-vermögen, Entscheidungsfähigkeit und Standhaftigkeit, um nicht auf schiefe Bahnen zu geraten! Eine ausgewogene Bildung von Kopf, Herz und Hand ist beste Voraussetzung, um etwas Gutes aus und mit seinem Leben machen zu können!

 

Während unserer langjährigen Tätigkeit in Suchtprävention und Pädagogik sind wir zur Überzeugung gelangt, dass eine gute Eltern-Kind-Beziehung die wirkungsvollste und nachhaltigste Voraussetzung für ein gelingendes Leben bildet! – Basis und Quelle, um Krisen zu meistern und Verirrungen in Süchte und Drogen zu vermeiden. Im Sinn des Kinderpsychiaters und Autors Remo Largo auf den Punkt gebracht: „Beziehung kommt vor Erziehung!“

 

Unsere Werte

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Wir leben und vertreten christliche Werte – so gut wir dies vermögen! - Jedoch immer offen und anbietend. Dabei suchen wir respektvollen Austausch, wohlwollendes Hinschauen und konstruktives Zusammenwirken – damit unsere Welt und unser Alltag für alle ein wenig schöner, besser und lebenswerter wird. Aber auch, um Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und angehen zu können. Wo erforderlich stellen uns aber auch dezidiert gegen asoziales Verhalten, gegen Radikalität, Manipulation oder Ausgrenzung. In all dem haben Familien für uns einen besonderen Stellenwert! Und alle, die mit uns diese Sichtweise teilen, sind willkommen und herzlich zum Mitwirken eingeladen.

 

Vision und Ziele

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Mit unseren Angeboten möchten wir Familien in christlich-sozialpädagogischer und präventiver Art unterstützen, begleiten und stärken. Wir wollen uns aber auch dafür einsetzen, dass Gefährdungen frühzeitig erkannt, angesprochen und weiterführender Hilfe zugeführt werden. - Dies auf niederschwellige, persönliche und unbürokratische Art. Wo erwünscht und hilfreich arbeiten wir mit anderen Fachstellen zusammen.

 

Ein zentrales Anliegen ist uns auch das Vernetzen von Generationen: Das gemeinschaft- und sinn-bildende Finden und Einbeziehen von Menschen (von Kindern bis Senioren), die sich wertschaffend und -erhaltend einsetzen wollen: Renovierend, (kunst-)handwerkernd, betreuend, spielend, bastelnd, kochend, backend, referierend, Geschichten erzählend, musizierend, verschönernd… Um dies reali-sieren zu können möchten wir auf dem Zollhaus-Gelände zwei sich ergänzende und ineinander-greifende Angebote aufbauen:

 

Ein Treffpunkt mit kleinem Konsumationsangebot, gemütlicher Sitz- und Leseecke, mit Tischen zum Basteln, Hausaufgaben machen, Gespräche führen, Geschichten erzählen, Spiele spielen, Referate oder Musik hören, einen erbaulichen Film schauen … Dafür vorgesehen ist die alte Kegelbahn auf dem Zollhausgelände.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… und ein Erlebnisspielplatz mit Spielgeräten welche einladen und anregen Horizonte zu erweitern, Mut und Kraft zu entwickeln, Gleichgewicht und Wahrnehmung zu fördern, Kreativität und Experimente zu ermöglichen – oder einfach Spass zu haben und Gemeinschaft zu erleben… Die Spielgeräte sollen jedoch nicht einfach gekauft und hingestellt werden: Wo immer möglich soll versucht werden, diese gemeinsam zu bauen. Dafür vorgesehen ist die fast 1 ha grosse Wiese hinter der Kegelbahn.

 

Die Umsetzung

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Bis das Familienzentrum in Ruhland einladend wirkt und sich Familien gerne, sicher und trockenen Fusses auf dem Gelände bewegen können, gilt es zuerst grundlegende Sanierungsarbeiten zu leisten:

Erneuern und Dämmen von Dach, Wänden und Böden, Einbauen von neuen Fenstern und Türen, Installieren von Strom, Wasser, Heizung, sanitären Einrichtungen sowie einer Kochgelegenheit.

 

Der Arbeitseinsatz im Sommer 2017 stimmt hoffnungsvoll: Dank des enormen, ehrenamtlichen Mitwirkens von rund 15 Jugendlichen und Erwachsenen aus der Region sowie verschiedenen Ländern Europas und einigen kleinen Geldspenden konnte das Dach für ca. 35m2 Familienzentrum erneuert und viel Schutt entsorgt werden. (weitere 155m2 warten noch auf ebensolche Zuwendung!).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Zwischenzeit wurde sogar ein gusseisener Holzofen und zahlreiche gebrauchte, aber gut erhaltene Fenster gespendet. René Käubler - Fenstermonteur aus Dresden- hat uns kürzlich das grosszügiges Angebot gemacht, die besagten Fenster einzubauen. Auch erhielten wir einige Schweissbahnen fürs Dach geschenkt, sowie die Zusage eines Bauunternehmers für Wandfarben und Unterstützung eines Sanitärunternehmens für den Einbau sanitärer Anlagen. Ganz herzlichen Dank!

 

Um das Begonnene jedoch weiterführen zu können werden weitere Geldmittel benötigt, welche auf bisherige Art allein nicht erbracht werden können. Auch müssten Stellenprozente geschaffen werden, um wesentliche Fortschritte und eine Kontinuität des Projektes gewährleisten zu können. Aufgrund der aktuellen Situation besteht nun die grosse Hoffnung darin, dass die zuständigen Gremien, welche über die Schaffung und den Betrieb gemeinnütziger Einrichtungen entscheiden, den Bedarf und den Wert dieses Projektes als förderwürdig erkennen und sich für eine entsprechende Unterstützung aussprechen. Wir hoffen aber auch auf Geldspenden von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen.

Projektleitung

 

 

 

 

 

 

Janine & Daniel Meyer

 

Zusammengezählt verfügen wir über 96 Jahre Lebens- und 64 Jahre Berufserfahrung – 27 Jahre davon in Kinder- und Jugendheimen als Sozialpädagogen, sowie in Suchtberatung/-prävention in der Schweiz. Um einen sinnstiftenden Mehrwert zu schaffen, werden wir unser Wissen und unsere Er-fahrungen in dieses Projekt und Region investieren.